DIE KURZE ANTWORT
Eine Rettungskarte zeigt Einsatzkräften wichtige Bereiche des Fahrzeugs, etwa Batterie, Hochvoltleitungen, Airbags und geeignete Ansatzpunkte für Rettungswerkzeuge. Sie muss zum genauen Fahrzeugmodell passen. Der ADAC empfiehlt, einen farbigen Ausdruck hinter der Fahrersonnenblende aufzubewahren. Die Karte ist eine Hilfe für geschulte Kräfte und keine Anleitung zur eigenen Arbeit am Hochvoltsystem.
Das richtige Modell auswählen
Suche das Datenblatt über den Fahrzeughersteller oder eine geeignete Herstellerübersicht. Achte auf Modell, Bauzeitraum und Antrieb. Ein ähnlich aussehendes Fahrzeug kann andere technische Details besitzen. Prüfe, ob die Karte inzwischen aktualisiert wurde. Wenn mehrere Varianten aufgeführt sind und du unsicher bist, hilft der Hersteller bei der Zuordnung. Die Fahrzeugidentifikation sollte mit den Unterlagen übereinstimmen.
Einheitlichen Aufbewahrungsort nutzen
Ein Ausdruck ist auch ohne funktionierendes Telefon und ohne Datenverbindung verfügbar. Verwende Farbe, damit Markierungen erkennbar bleiben, und falte die Karte so, dass sie als Rettungsinformation auffällt. Befestige sie am empfohlenen Ort, ohne Bedienung oder Sicht zu behindern. Ein entsprechender Hinweisaufkleber kann zusätzlich auf die Karte aufmerksam machen. Er ersetzt jedoch das richtige Datenblatt nicht.
Elektronische Systeme als Ergänzung verstehen
Digitale Fahrzeug- und Rettungsinformationen können Einsatzkräfte unterstützen. Welche Daten vor Ort verfügbar sind, lässt sich aber nicht für jede Situation voraussetzen. Eine gespeicherte Datei auf deinem gesperrten Smartphone ist daher kein gleichwertiger Ersatz für eine leicht auffindbare Karte. Halte außerdem die üblichen Warn- und Erste-Hilfe-Mittel zugänglich und informiere andere regelmäßige Fahrer über den Aufbewahrungsort.
Einmal richtig vorbereiten
Lade die aktuelle Karte deines Herstellers herunter, kontrolliere den Fahrzeugtyp und drucke sie in Farbe aus. Verstaue sie hinter der Fahrersonnenblende und zeige den Ort anderen Fahrern des Autos. Bei einem Fahrzeugwechsel oder einer aktualisierten Herstellerinformation prüfst du die Karte erneut; ein alter Ausdruck gehört nicht ungeprüft ins neue Auto.
Das nimmst du mit.
- Karte dem genauen Fahrzeug zuordnen.
- Farbig und aktuell ausdrucken.
- Hinter der Fahrersonnenblende aufbewahren.
- Nur als Fachkräfteinformation verwenden.
Quellen & Recherche
Grundlage dieses Artikels sind die folgenden Verbraucher-, Fach- und Originalinformationen. Rechenbeispiele sind eigene Modellrechnungen mit den jeweils genannten Annahmen.
- ADAC: Die passende Rettungskarte finden und aufbewahren ↗
- ADAC Rheinland-Pfalz: Informationen zur Rettungskarte ↗
Recherche: 7. November 2026. Inhalte können sich ändern; maßgeblich sind aktuelle Hersteller-, Anbieter- und Behördenangaben für deinen konkreten Fall. Redaktionelle Arbeitsweise.



